Software – Marktmacht und der Umgang mit dem Nutzer

Oligarchie nennt man es, wenn einige wenige Marktteilnehmer eine vorherrschende Stellung eingenommen haben. Im Bereich der Software ist dies sehr oft der Fall. Insbesondere bei den Betriebssystemen herrschen Microsoft und Apple bei den PCs, bzw. Android und iOS im Sektor der Smartphones.

Vorteile und Nachteile

Einen riesen Vorteil hat das Ganze natürlich. Denn die Programmierer für Software müssen ihre Apps und Programme nun nicht für zig Plattformen bereitstellen, sondern nur noch für einige wenige. Auf der anderen Seite der Medaille ist der Nutzer ggf. gezwungen ein bestimmtes Betriebssystem zu wählen, solange er auf eine bestimmt Software angewiesen ist.

Marktmacht sollte verpflichten

Wer kennt es nicht? Mit einem Mal macht das Gerät was es will, oder eben nichts mehr. Der eine Anbieter dürckt seinen Nutzern nach Belieben plötzlich ein Update auf, beim Anderen verschwinden urplötzlich Funktionen oder die Privatsphäre wird überwacht.

Oft sind es auch kleine Details, die den User zur Verzweiflung treiben, z.B. dass sich plötzlich irgendwelche Internetseiten öffnen, oder das eine Menü regelmäßig ein anderes verdeckt.

Eine Anfrage beim Support bringt da leider meist nichts bis wenig. Was also kann man als Nutzer tun?

EU-weite gemeinsame Aktionsplattform

Auch wenn einige Hersteller bereits selbst Nutzerforen betreiben, um herauszubekommen „wo der Schuh drückt“ passiert oft an vielen Baustellen jahrelang nichts. Außerdem muss ein Nutzer, welcher bereit ist Feedback zu geben (und Zeit zu investieren) sich meist bei jedem Anbeiter gesondert mit einer Emailadresse und Passwort anzumelden. Sich da zu merken, wo und ob man bereits registriert ist fällt schwer.

Eine klare Anlaufstelle

Geht es an dieser Stelle längst über das bekannte schwarze Brett hinaus, sollten wir uns doch die Macht wieder zurück ins Dorf holen. So bedarf es einer klar definierten Internetseite, wo jeder EU-Bürger weiß was er erwarten kann und sollte, und eben bestehende Probleme melden kann.

Einfache Filter sollten vorab sicherstellen, dass das Problem nicht bereits gemeldet wurde. Ist dies der Fall, sollte die Anfrage durch die nachfolgenden Nutzer mit selbigem Prolem unterstützt werden können. Solche „Votings“ sind in vielen Unternehmen seit Jahren Gang und Gäbe.

Verpflichtende Ableitungen als Auftrag

Über entsprechende Quotierungen sollten hier nun Handlungsaufträge für die Software-Häuser abgeleitet werden, welche ggf. auch mit Strafen belegt werden können. Schließlich können plötzliche Systemstillstände nicht nur wirtschaftlich negative Folgen haben, sondern auch einen negativen Einfluss auf unser Stresslevel und „verbrennen“ damit wertvolle Lebensenergie.

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